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15.12.09 12:24


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Salman Rushdie über Adaptionen und

"[...] What can one say about Slumdog Millionaire, adapted from the novel Q&A by the Indian diplomat Vikas Swarup and directed by Danny Boyle and Loveleen Tandan, which won eight Oscars, including best picture? A feelgood movie about the dreadful Bombay slums, an opulently photographed movie about extreme poverty, a romantic, Bollywoodised look at the harsh, unromantic underbelly of India - well - it feels good, right? And, just to clinch it, there's a nifty Bollywood dance sequence at the end. (Actually, it's an amazingly second-rate dance sequence even by Bollywood's standards, but never mind.) It's probably pointless to go up against such a popular film, but let me try. [...]
It used to be the case that western movies about India were about blonde women arriving there to find, almost at once, a maharajah to fall in love with, the supply of such maharajahs being apparently endless and specially provided for English or American blondes; or they were about European women accusing non-maharajah Indians of rape, perhaps because they were so indignant at having being approached by a non-maharajah; or they were about dashing white men galloping about the colonies firing pistols and unsheathing sabres, to varying effect. Now that sort of exoticism has lost its appeal; people want, instead, enough grit and violence to convince themselves that what they are seeing is authentic; but it's still tourism. If the earlier films were raj tourism, maharajah-tourism, then we, today, have slum tourism instead. In an interview conducted at the Telluride film festival last autumn, Boyle, when asked why he had chosen a project so different from his usual material, answered that he had never been to India and knew nothing about it, so he thought this project was a great opportunity. Listening to him, I imagined an Indian film director making a movie about New York low-life and saying that he had done so because he knew nothing about New York and had indeed never been there. He would have been torn limb from limb by critical opinion. But for a first world director to say that about the third world is considered praiseworthy, an indication of his artistic daring. The double standards of post-colonial attitudes have not yet wholly faded away. [...]"

Quelle
13.3.09 14:48


24.2.09 19:53


the year of elevator music

Verspätete Zweitausendachterjahresabschlussbestenliste. Alles so angenehm, irgendwie. (Und alles so Viereurofünfzigtitelseitenindie.) 's gab nicht viel wirklich interessante 'anstrengende' Musik letztes Jahr.

20. Britta Persson, "Kill Hollywood Me"
19. Stereolab, "Chemical Chords"
18. Gemma Ray, "The Leader"
17. The War on Drugs, "Wagonwheel Blues"
16. Jeff Hanson, "Madam Owl"
15. Brisa Roché, "Takes"
14. Death Vessel, "Nothing is Precious Enough for Us"
13. Baby Dee, "Safe Inside the Day"
12. School of Seven Bells, "Alpinisms"
11. MGMT, "Oracular Spectacular"
10. Santogold, "Santogold"
9. Fleet Foxes, "Fleet Foxes"
8. The Last Shadow Puppets, "The Age of the Understatement"
7. Inara George & Van Dyke Parks, "An Invitation"
6. Coldplay, "Viva la Vida or Death and All His Friends
5. Grouper, "Dragging a Dead Deer Up a Hill"
4. The Indelicates, "American Demo"
3. Parenthetical Girls, "Entanglements"
2. Laura Barrett, "Victory Garden"
1. Portishead, "Third"

Um genau zu sein ist das ein sehr grober Umriss. Die Top 5 stehen seit einigen Wochen felsenfest und die Top 8 werden sich wohl auch nicht mehr ändern, aber der Rest ist praktisch nach Attraktivität der sich ergebenden Buchstabenmuster gestapelt worden. Der Preis für das identitätslos unterhaltsamste Album des Jahres geht an "Distortion" von The Magnetic Fields. Lupenreine JAMC-Pastiche, aber was geileres als "California Girls" hat's in der Abteilung seit spätestens "Automatic" nicht mehr gegeben. Im Grunde könnten sich Platz 6 bis 8 eine Scheibe von besagtem Preis abschneiden (handelt es sich doch bei allen drei Alben, wenn auch in wechselndem Maße, um Beispiele des Prinzips 'mehr oder minder schmerzlich bekannte Stimme fungiert als Gast auf ihrem eigenen Album in Mitten himmlischer Fremdarrangements'), aber ... die sind so solide schön ("Distortion" hat wirklich, wirklich platte Strecken)! Das war 2008 in Space Age Bachelor Pad, ja. Wenig umhauendes, viel schönes, solides. Die Fleet Foxes-Platte empfiehlt sich übrigens ganz besonders zum Puzzeln, auch, wenn man nicht gerade "Die Niederländischen Sprichwörter" in fünfhundert Teilen zur Hand hat.

Es wird langsam Zeit für mein jährliches Merchant Ivory-Spackenfest. Ich habe große Lust, "Jefferson in Paris" zu bestellen und mir Vincent Cassel in einer Winzrolle als Camille Desmoulins zu gönnen.
10.1.09 11:46


close to the frozen borderline



GO BRÜGGE. Ganz putzig da, viele schöne Bilder vom Leiden Christi und der Menschheit und so weiter, aber auf dem Rückweg einmal quer durch Brüssel und dann die Hälfte wieder zurück fahren war noch wesentlich lässiger (Brüssel bei Nacht sieht aus wie ein Spätneunziger-Luhrmann-Set).





GO PAUL [AUSTER, nicht Benjamin ... obwohl*]/AUGGIE/TOM.

*'Benjamin' ist Paul Austers Zweitname. Der wird den Schriftsteller aus "Smoke" nicht umsonst so genannt haben. Letzterer ist natürlich im Film auch der Autor (bzw. Aufschreiber) der in der Realiät empörender Weise unter dem Namen 'Paul Auster' veröffentlichten "Auggie Wren's Christmas Story". Obiges Video illustriert diese - zuvor im Film von Auggie erzählte, damit Paul seine Weihnachtsgeschichte kriegt; es gibt da eine lustige Wendung, die nur der Sorte Mensch auffällt, die beim DVD-Schauen immer das Bild anhält und die Zeitungsartikel mitliest, die die Charaktere lesen, ich werde diese aber jetzt nicht verraten - im Abspann und dazu läuft eines meiner 'all-time' Lieblingslieder und definitiv mein Lieblingslied von Tom Waits, ohne konkreten Bezug und doch gerade richtig: it's memories that I'm stealing, but you're innocent when you dream. Wie jedes Jahr habe ich versucht, Mike Litt, den Einsamsten DJ Der Welt (WDR Eins Live) dazu zu bewegen, das Lied zu spielen. Anders als letztes Jahr (fünf oder sechs zunehmend geschwollenere emails to no avail) hat mein Wunsch dieses Jahr bereits gegen neun Uhr Erwähnung im Radio gefunden. Genau wie vorletztes Jahr hätte Mr Litt das Stück wirklich gerne gespielt, hat es aber nicht dabei und schlägt vor, es im nächsten Jahr wieder zu versuchen. Verlasst euch drauf, ich tu's (ob ich in Glasgow oder Villeblevin oder sonstwo sitze).

Held der Woche (hatten wir schon länger nicht mehr) ist übrigens Guy Burgess, erstens der echte, zweitens der von Tom Hollander (der breiten Masse bekannt als der irredeemably ätzende - ich zumindest konnte ihm nicht nur nichts abgewinnen, sondern hatte wirklich das Bedürfnis, ihm an die Gurgel zu gehen, was bei dieser Sorte simpel gehaltener Familienabenteuer-Bösewichte enorm selten ist, ich aber weniger den herausragenden Spielkünsten Hollanders und mehr den in jeder Hinsicht gnadenlos überdrehten Drehbuchautoren zuschreibe - Lord Cutler Beckett aus den letzten beiden "Pirates of the Carribean"-Filmen, oder wie mein second-in-command J. T. sagen würde, "der kleine Fiese mit der Q-Tip-Perücke und dem Weibergesicht") in der holprig inszenierten, sympathieverteilungsmäßig unentschlossenen aber insgesamt äußerst schmackhaften BBC-Miniserie "Cambridge Spies" dargestellte, drittens die nicht nur 'thinly disguised' (NY Times) sondern schamlos abgekupferte (bis hin zur wörtlichen Wiedergabe überlieferter Anekdoten und Bonmots) Entsprechung in John Banvilles "The Untouchable" (die fiktiven Memoiren einer zu großen Teilen auf Kunsthistoriker und Mitspion Anthony Blunt basierenden Figur namens Viktor Maskell), Boy Bannister. Wie man auf die Idee kommen kann, aus einem Guy einen Boy zu machen wäre 'dünne Verschleierung', ist mir ein Rätsel (dermaßene Offensichtlichkeit ist entweder drollig-nonchalant oder entsetzlich albern). Das Buch war mehr halbcool (atmosphärisch so dicht, dass die Handlung ab und an versank bzw. erdrückt wurde), Boy allerdings ein wunderbar vulgär überzeichneter in Zeitlupe scheiternder Lebenskünstler.
24.12.08 22:22


In which Aglaya and Nastassya are revealed to share tastes in an unlikely category



Bitte unbedingt über die ersten dreiundzwanzig Sekunden hinaus anschauen, dann nämlich beginnt erst der Sehr Gute Teil. Gehört vor circa einer halben Stunde auf A.s neuestem Mixtape (in Ermangelung einer willigen Stereoanlage diesmal in CD-Form). Zweiter Song auf besagtem, der mich augenblicklich (d.h. erstens sofort und zweitens nur kurzzeitig) an die frühen U2 erinnerte, und bescheuerter Weise thematisch entfernt zum ersten diestuenden passend - bei diesem handelte es sich um "A Lifetime in the Sun" von The April Skies (hinter dem Namen vermutet man doch sehr stark einen JAMC-Fanclub; ganz so klingt das dann nicht, aber schon gehörig nach nordinseligem Achtzigerscheppern - de facto sind die Knaben wohl Skandinavier), und er enthielt die schöne Zeile "Is that a pen or a gun in your hand?". Nun ratet mal, wie dieses Lied sich selbst identifziert? "A ballad of one man who carried a pen and he called it a gun." Da die beiden nicht unmittelbar nacheinander aufgenommen wurden (bzw. aufgebrannt), bin ich versucht, nicht an Absicht zu glauben, aber was für ein wahnsinniger Zufall wäre das denn? (Nun ja, neu wär's nicht.)
14.11.08 10:15


Heads. Heads. Heads. Heads.



Fegmania!



Nancy Mitford! Andreagemachtes Kissen! Schokolade.



COCA-COLA WALKMAN!



Ich hab' ne Erklärung, aber die ist so versponnen, dass sie mir nie abgenommen wird, darum nicke ich jedes Mal, wenn man mich des Halt Einfach In Jeden Popcorn-Mist Mit Einer Überraschungs-Offenbarung Die Gary Oldman Behinhaltet Dreimal Reingehens bezichtigt.
7.9.08 16:31


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