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Test, Test, 1, 2, 3. Hi Hawk.
8.8.06 16:22


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We've gone on holiday by mistake.

Guten Morgen und herzlich Willkommen zum weltweit ersten deutschsprachigen Polka Daisies Productions Weblog, für das englische, deutlich häufiger und deutlich detaillierter aktualisierte Pendant möchte ich sie freundlicherweise nach hier drüben verweisen; es gibt zwei oder drei öffentliche Sample-Einträge, die allerdings zur Abschreckung bereits genügen dürften - es geht in erster Linie um Musik. Wird es hier auch, schätze ich - heute jedoch noch nicht. Heute geht's, zunächst, um Shakespeare.

"I have of late, but wherefore I know not, lost all my mirth and indeed it goes so heavily with my disposition that this goodly frame the earth seems to me a sterile promotory; this most excellent canopy the air, look you, this mighty o'rehanging firmament, this majestical roof fretted with golden fire; why, it appeareth nothing to me but a foul and pestilent congregation of vapours. What a piece of work is a man, how noble in reason, how infinite in faculties, how like an angel in aprehension, how like a God! The beauty of the world, paragon of animals; and yet to me, what is this quintessence of dusk. Man delights not me, no, nor women neither ... nor women neither."

The wolves seem not impressed. Withnail exits into the rain.

"Withnail & I" ist mein neuer Lieblingsfilm, seit dem letzten, von dem ich sagte, er sei mein neuer Lieblingsfilm, seit dem letzten, von dem ich es davor sagte - und das jetzt schon seit zwei Wochen. Ich habe mir vorgenommen, "Hamlet" zu lesen. Wünscht mir Glück.

Das schöne ist, ich habe demletzt ein altes WDR3 Wortlaut wieder ausgegraben, welches ich auf Kassette besitze - "The Living Dead - Klaus Kinski. Sprechkünstler, Poet." - und festgestellt, dass eine Zeile aus einer seiner (= KKs) Rezitationen, die dort häufig zwischendrein gespielt wurde, doch tatsächlich auch aus/von Hamlet stammt: "Schlafen ... vielleicht auch - träumen!". Es handelt sich in der Tat um eine Weiterführung des allseits bekannten "Sein oder nicht sein ..."-Monologs, was auch die Weise war, auf die ich erst dahinter kam, denn plötzlich hörte ich Kinski ebendiese Worte sprechen, und letztendlich wieder in die "Schlafen ..."-Zeile münden.

Um das Auge meiner werten Leser - o, meine Brüder und einzigen Freunde! - auch mal zu erfreuen, habe ich beschlossen, ihnen hier zwei Bilder von meinen derzeit liebsten Obsessionen vorzustellen:

1. Withnail & I


2. Klaus Kinski


Schön harmonisch mit Bank, einmal Park, einmal doch eher Stadt.
8.8.06 16:48


We do it wrong, being so majestical

Ich habe mir angewöhnt (in den letzten zwei Tagen, wohlgemerkt), jeglichen Spleen, jegliche scheinbar sinnlose Aussage und jegliche ungewollt harsch formulierte Bitte mit dem subtilen Hinweis zu entschuldigen, ich sei der Prinz von Dänemark.
13.8.06 11:23


At present I would prefer not to be a little reasonable.

Angenehme Tatsache: ich kann mein Gehirn wieder spüren.

Besser - das hier kam gestern mit der Post:



Ansichten re: Hamlet - demnächst. Jetzt: Beth Gibbons hören und darauf warten, dass ich mich in Luft auflöse.
19.8.06 13:44


Das Wetter betreffend oder die Orientierung

Ich empfehle hiermit wirklich ausdrücklich, sich den Teil, der vor dem nun zitierten steht, durchzulesen, oder denn danach, und wie es sich so trifft, emphele ich eigentlich das gesamte Stück gesamte Stück - "Rosencrantz and Guildenstern are Dead" (Tom Stoppard, Autor von "Shakespeare in Love", dieses Stück ebenfalls verfilmt 1990 mit Gary 'Sirius Black' Oldman und Tim Roth in den Hauptrollen, gestern gesehen, herrlich); erzählend was besagten beiden so wiederfährt, während sie bei "Hamlet" gerade nicht im Bilde sind (was technisch häufig und metaphorisch ständig der Fall ist) - meistens auch nichts, was sich in irgend einer Weise als offensichtlich interessant beschreiben ließe, ein wenig rhetorisches Tennis ("Questions"), Diskussionen wer von beiden eigentlich welcher ist-- wie auch immer, ich wollte einen Auszug bringen.

Die Szene: Man (R&G) berät sich über das soeben mit Hamlet geführte Gespräch, dessen eigentlicher Zweck es war (auf Ersuchen des Königs und der Königin), diesen dazu zu bringen, damit herauszurücken, warum er sich eigentlich so aufführt, wie er sich eben aufführt (heutzutage sagt man dazu wohl 'emo'), was durch simples Fragen geschehen sollte, welches vorher auch geprobt wurde (ebenfalls eine göttliche Szene, möglicherweise ein Zitat für eine andere Gelegenheit). Tragischerweise ist das dem werten Hamlet aber klar, und er erzählt so einiges Zeugs, das nicht so ganz klar ist (unter anderem auch den bereits hier und besonders hübsch von Withnail zitierten "I have of late ..."-Monolog, außerdem gibt er an, dass er sich in Dänemark gefangen fühlt, jedoch könnte er auch in einer Nussschale leben und sich frei fühlen, hätte er weniger schlechte Träume), so auch, dass er 'nur nach Norden und Nordwesten' verrückt sei, käme der Wind von Süden, könne er 'einen Falken von einer Handsäge'* unterscheiden. Hier nun endlich das Ergebnis:
----
Ros: Six rhetorical and two repetition, leaving nineteen of which we answered fifteen. And what did we get in return? He's depressed! ... Denmark's a prison and he'd rather live in a nutshell; some shadow-play about the nature of ambition, which never got down to cases, and finally one direct question which might have led somewhere, and led in fact to his illuminating claim to tell a hawk from a handsaw.
(Pause.)
Guil: When the wind is southerly.
Ros: And the weather's clear.
Guil: And when it isn't he can't.
Ros: He's at the mercy of the elements. (Licks his finger and holds it up - facing audience.) Is that southerly? (They stare at audience.)
Guil: It doesn't look southerly. What made you think so?
Ros: I didn't say I think so. It could be northerly for all I know.
Guil: I wouldn't have thought so.
Ros: Well, if you're going to be dogmatic.
Guil: Wait a minute - we came from roughly south according to a rough map.
Ros: I see. Well, which way did we come in? (Guil looks round vaguely.) Roughly.
Guil: (clears his throat) In the morning the sun would be easterly. I think we can assume that.
Ros: That it's morning?
Guil: If it is, and the sun is over there (his right as he faces the audience) for instance, that (front) would be northerly. On the other hand, if it is not morning and the sun is over there (his left) ... that ... (lamely) would still be northerly. (Picking Up.) To put it another way, if we came from down there (front) and it is morning, the sun would be up there (his left), and if it is actually over there (his right) and it's still morning, we must have come from up there (behind him), and if that is southerly (his left) and the sun is really over there (front), then it's the afternoon. However, if none of these is the case--
Ros: Why don't you go and have a look?
Guil: Pragmatism?! - is that all you have to offer? You seem to have no conception of where we stand! You won't find the answer written down for you in the bowl of a compass - I can tell you that. (Pause.) Besides, you can never tell this far north - it's probably dark out there.
Ros: I merely suggest that the position of the sun, if it is out, would give you a rough idea of the time; alternatively, the clock, if it is going, would give you a rough idea of the position of the sun. I forget which you're trying to establish.
Guil: I'm trying to establish the direction of the wind.
Ros: There isn't any wind. [An dieser Stelle würde ich das Zitat eigentlich schon beenden, jedoch habe ich mich gerade entschlossen, es fortzuführen, da der Rest dem Handsaw mit Sicherheit gefallen wird.] Draught, yes.
Guil: In that case, the origin. Trace it to its source and it might give us a rough idea of the way we came in - which might give us a rough idea of south, for further reference.
Ros: It's coming up through the floor. (He studies the floor.) That can't be south, can it?
Guil: That's not a direction. Lick your toe and wave it around a bit.
(Ros considers the distance of his foot.)
Ros: No, I think you'd have to lick it for me.
(Pause.)
Guil: I'm prepared to let the whole matter drop.
Ros: Or I could lick yours, of course.
Guil: No thank you.
Ros: I'll even wave it around for you.
Guil: (down Ros's throat) What in God's name is the matter with you?
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... nein, jetzt hören wir auf, sonst wird's zu lang, aber ich beschwöre euch alle - wir sind ja hier so viele - legt euch dieses Stück in irgendeiner Form zu (Ich werde die DVD hoffentlich bald besitzen, irgendwann mal, wie das halt so ist), selbst, wenn ihr vom Hamlet keinen Schimmer habt und jemals haben wollt - ist für den Witz nicht zwingend nötig, obwohl's die Sache noch besser macht.


*Offizielle deutsche Übersetzung: 'einen Kirchturm von einem Leuchtenpfahl'. Im Englischen ein hervorragendes Wortspiel, to tell a hawk from a handsaw, da es sich sowohl auf to tell a hawk from a hernshaw (den Falken vom Reiher unterscheiden) als auch auf to tell a hack from a handsaw (die Hacke und die Handsäge, et cetera) bezieht. Im Deutschen nunmehr leidlich dämlich. Meine Mutter löst das Problem eher simpel: "Hochwerfen. Wenn kurz darauf Arm ab, war's die Säge. Wenn kurz darauf Auge raus, oder falls man Glück hat überhaupt nichts mehr passiert ..." - besagte Mutter erschreckte mich eben zu Tode, als ich auf meiner Bank saß und in ebendiesem wundervollen Heftchen herumlas; sie tauchte urplötzlich hinter mir auf, oder eher, ich hörte eine Stimme, die mir ins Ohr/gegen den Hinterkopf raunte, "Sie sind toooooooooooooooot." Blöde Einfälle haben solche Mütter manchmal ("Eigentlich wollte ich 'Schwein oder nicht Schwein' sagen") (wieso weiß hier eigentlich niemand meinen Shakespeare-Genuss zu schätzen, heh?).

Eine nützliche Tatsache ist im Übrigen, dass Gary Oldman exakt dreizehn Tage jünger ist als Gary Numan.
21.8.06 16:49


Ich sehe Wasser



"Destroy the heart," she said,
"it'll make you want to smash your head."
30.8.06 18:35





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