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close to the frozen borderline



GO BRÜGGE. Ganz putzig da, viele schöne Bilder vom Leiden Christi und der Menschheit und so weiter, aber auf dem Rückweg einmal quer durch Brüssel und dann die Hälfte wieder zurück fahren war noch wesentlich lässiger (Brüssel bei Nacht sieht aus wie ein Spätneunziger-Luhrmann-Set).





GO PAUL [AUSTER, nicht Benjamin ... obwohl*]/AUGGIE/TOM.

*'Benjamin' ist Paul Austers Zweitname. Der wird den Schriftsteller aus "Smoke" nicht umsonst so genannt haben. Letzterer ist natürlich im Film auch der Autor (bzw. Aufschreiber) der in der Realiät empörender Weise unter dem Namen 'Paul Auster' veröffentlichten "Auggie Wren's Christmas Story". Obiges Video illustriert diese - zuvor im Film von Auggie erzählte, damit Paul seine Weihnachtsgeschichte kriegt; es gibt da eine lustige Wendung, die nur der Sorte Mensch auffällt, die beim DVD-Schauen immer das Bild anhält und die Zeitungsartikel mitliest, die die Charaktere lesen, ich werde diese aber jetzt nicht verraten - im Abspann und dazu läuft eines meiner 'all-time' Lieblingslieder und definitiv mein Lieblingslied von Tom Waits, ohne konkreten Bezug und doch gerade richtig: it's memories that I'm stealing, but you're innocent when you dream. Wie jedes Jahr habe ich versucht, Mike Litt, den Einsamsten DJ Der Welt (WDR Eins Live) dazu zu bewegen, das Lied zu spielen. Anders als letztes Jahr (fünf oder sechs zunehmend geschwollenere emails to no avail) hat mein Wunsch dieses Jahr bereits gegen neun Uhr Erwähnung im Radio gefunden. Genau wie vorletztes Jahr hätte Mr Litt das Stück wirklich gerne gespielt, hat es aber nicht dabei und schlägt vor, es im nächsten Jahr wieder zu versuchen. Verlasst euch drauf, ich tu's (ob ich in Glasgow oder Villeblevin oder sonstwo sitze).

Held der Woche (hatten wir schon länger nicht mehr) ist übrigens Guy Burgess, erstens der echte, zweitens der von Tom Hollander (der breiten Masse bekannt als der irredeemably ätzende - ich zumindest konnte ihm nicht nur nichts abgewinnen, sondern hatte wirklich das Bedürfnis, ihm an die Gurgel zu gehen, was bei dieser Sorte simpel gehaltener Familienabenteuer-Bösewichte enorm selten ist, ich aber weniger den herausragenden Spielkünsten Hollanders und mehr den in jeder Hinsicht gnadenlos überdrehten Drehbuchautoren zuschreibe - Lord Cutler Beckett aus den letzten beiden "Pirates of the Carribean"-Filmen, oder wie mein second-in-command J. T. sagen würde, "der kleine Fiese mit der Q-Tip-Perücke und dem Weibergesicht") in der holprig inszenierten, sympathieverteilungsmäßig unentschlossenen aber insgesamt äußerst schmackhaften BBC-Miniserie "Cambridge Spies" dargestellte, drittens die nicht nur 'thinly disguised' (NY Times) sondern schamlos abgekupferte (bis hin zur wörtlichen Wiedergabe überlieferter Anekdoten und Bonmots) Entsprechung in John Banvilles "The Untouchable" (die fiktiven Memoiren einer zu großen Teilen auf Kunsthistoriker und Mitspion Anthony Blunt basierenden Figur namens Viktor Maskell), Boy Bannister. Wie man auf die Idee kommen kann, aus einem Guy einen Boy zu machen wäre 'dünne Verschleierung', ist mir ein Rätsel (dermaßene Offensichtlichkeit ist entweder drollig-nonchalant oder entsetzlich albern). Das Buch war mehr halbcool (atmosphärisch so dicht, dass die Handlung ab und an versank bzw. erdrückt wurde), Boy allerdings ein wunderbar vulgär überzeichneter in Zeitlupe scheiternder Lebenskünstler.
24.12.08 22:22


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