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the year of elevator music

Verspätete Zweitausendachterjahresabschlussbestenliste. Alles so angenehm, irgendwie. (Und alles so Viereurofünfzigtitelseitenindie.) 's gab nicht viel wirklich interessante 'anstrengende' Musik letztes Jahr.

20. Britta Persson, "Kill Hollywood Me"
19. Stereolab, "Chemical Chords"
18. Gemma Ray, "The Leader"
17. The War on Drugs, "Wagonwheel Blues"
16. Jeff Hanson, "Madam Owl"
15. Brisa Roché, "Takes"
14. Death Vessel, "Nothing is Precious Enough for Us"
13. Baby Dee, "Safe Inside the Day"
12. School of Seven Bells, "Alpinisms"
11. MGMT, "Oracular Spectacular"
10. Santogold, "Santogold"
9. Fleet Foxes, "Fleet Foxes"
8. The Last Shadow Puppets, "The Age of the Understatement"
7. Inara George & Van Dyke Parks, "An Invitation"
6. Coldplay, "Viva la Vida or Death and All His Friends
5. Grouper, "Dragging a Dead Deer Up a Hill"
4. The Indelicates, "American Demo"
3. Parenthetical Girls, "Entanglements"
2. Laura Barrett, "Victory Garden"
1. Portishead, "Third"

Um genau zu sein ist das ein sehr grober Umriss. Die Top 5 stehen seit einigen Wochen felsenfest und die Top 8 werden sich wohl auch nicht mehr ändern, aber der Rest ist praktisch nach Attraktivität der sich ergebenden Buchstabenmuster gestapelt worden. Der Preis für das identitätslos unterhaltsamste Album des Jahres geht an "Distortion" von The Magnetic Fields. Lupenreine JAMC-Pastiche, aber was geileres als "California Girls" hat's in der Abteilung seit spätestens "Automatic" nicht mehr gegeben. Im Grunde könnten sich Platz 6 bis 8 eine Scheibe von besagtem Preis abschneiden (handelt es sich doch bei allen drei Alben, wenn auch in wechselndem Maße, um Beispiele des Prinzips 'mehr oder minder schmerzlich bekannte Stimme fungiert als Gast auf ihrem eigenen Album in Mitten himmlischer Fremdarrangements'), aber ... die sind so solide schön ("Distortion" hat wirklich, wirklich platte Strecken)! Das war 2008 in Space Age Bachelor Pad, ja. Wenig umhauendes, viel schönes, solides. Die Fleet Foxes-Platte empfiehlt sich übrigens ganz besonders zum Puzzeln, auch, wenn man nicht gerade "Die Niederländischen Sprichwörter" in fünfhundert Teilen zur Hand hat.

Es wird langsam Zeit für mein jährliches Merchant Ivory-Spackenfest. Ich habe große Lust, "Jefferson in Paris" zu bestellen und mir Vincent Cassel in einer Winzrolle als Camille Desmoulins zu gönnen.
10.1.09 11:46


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